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Status: Hola desde Thedinghausen, Alemania…

Map Südamerika

Das wars. 199 Tage von Ankunft bis Abreise. Davon ca. 190 Tage ohne Regen. Mehr als 14000 Landkilometer. 25 filmisch begleitete Initiativen. Mehr als 35 aufgezeichnete Interviews. 856 Gigabyte Videomaterial. Ungezählt stehen daneben unfassbare Zahlen von undokumentierten Menschen, Orten und Wegen, sowie hunderte Dialoge, die ohne laufendes Aufnahmegerät stattfanden. Außerdem 11cm Haarwachstum und eine enorme Degradation meiner Wanderschuhe. Was kam nun bei rum und wie geht’s weiter? Um Antworten zu finden interviewte ich mich selbst.

-Hallo Malte. Willkommen zurück in Deutschland.

Moin. Dankeschön. Ich hab ja eher mit kalt-nassem Regenwetter gerechnet, aber ich beschwer mich nicht!

-Wie wars?

Rot, grün, dunkel, hell.

-Auf dem “Weg über die Erde” lag dein thematischer Fokus ja beim Nachhaltigkeitsdiskurs Lateinamerikas. Ist Lateinamerika nachhaltiger als wir in Deutschland?

Ich denke allein dadurch, dass ein großer Teil der Menschen in den Anden und Amazonien nicht solche Trips unternimmt wie ich und die meisten Deutschen, sind sie hinsichtlich ökologischer, globaler und Generationengerechtigkeit fortschrittlicher. Meine Reise war ja ökologisch ein echtes Desaster. Die 14.000 Buskilometer sind noch harmlos mit einer Kohlenstoffdioxidemission von 280 kg. Die 21.000 Flugkilometer schlagen mit ihren 4,1 t so richtig zu Buche. Man bedenke außerdem die Mitweltschäden und die Menschen, die gegen ihren Willen im Namen der Ölförderung von ihrem Land vertrieben wurden.

-Du meinst nicht, dass die dir begegneten Menschen so leben, weil ihnen die finanzielle Situation nichts anderes erlaubt?

Sicher ist das mancherorts eine Realität. Hinzu kommt aber, dass die meisten Leute diesen weniger destruktiven Lebensstil der andinen und amazonischen Welt als rückständig wahrnehmen. Leider auch viele Menschen, die dieses Leben selbst leben. Die Medien verbreiten in glamorösen Bildern die Versprechen des Wirtschaftswachstums und die Vorzüge eines bequemen Lebens nach europäischem Vorbild. Und leider hat heute nahezu jede und jeder einen Fernseher. Der kulturelle und spirituelle Rahmen, der dem lokalen Lebensstil seine moralische Größe, Identität und Daseinsberechtigung gab, geht daher leider mehr und mehr verloren. Ohne diesen aber, wird aus einem naturverbundenen, selbstbestimmten aber bescheidenen Leben Armut.

-Von was für einem Rahmen sprichst du?

Globalisierung bedeutet doch nichts anderes, als die Erdrückung sämtlicher Weltbilder durch das westliche, oder sagen wir lieber das kapitalistische Weltbild. Jedes Weltbild hat ein Wertesystem. Armut und Reichtum werden aus einem Wertesystem heraus definiert. In der andinen Philosophie wird der Mensch als Teil eines Raum-Zeit-Geflechts betrachtet. Die Welt ist durch Mythen geprägt, jede Erscheinung und jedes Lebewesen beseelt. Die Erde, die “Pacha Mama” und die Sonne (“Tata Inti”) sind die Quellen des Lebens. Der Respekt vor all diesem bestehenden ist daher das höchste Gut. Eigentum existiert nicht, beziehungsweise ist wertlos. Diese Menschen sind daher nur aus dem kapitalistischen Weltbild heraus arm.

Zum Glück gibt es viele Menschen, die sich dessen bewusst sind und sich alleine oder in Gemeinschaft mithilfe von Selbstermächtigung, Dekolonialisierung, Rückkehr zu den eigenen “Wurzeln” oder der Neuinterpretation der Kulturen ihres Kontinentes gegen dieses erdrückende Schicksal stellen.

-Diese Menschen waren ja das zentrale Anliegen deiner Reise. Welche Bedeutung siehst du in ihrem Agieren?

Das interessante Szenario des Kontinentes ist, dass wirklich fast nur kleine Eliten von dem aktuellen ausbeuterischen System profitieren. Die Masse muss dagegen mit ansehen, wie die Privatisierung von Allmenden, die Vergiftung ihrer Umwelt und die skrupellose Enteignung durch zentralistische Politik von Marionetten des Geldes immer weiter vorangetrieben wird. Menschen werden in ihrer Existenz bedroht. In diesem Fall muss man ironischerweise Monsanto, Shell & Co für ihre Sünden danken, denn daraus entsteht eine große Bereitschaft für wehementen Widerstand. Eine klare Abgrenzung gegenüber den Schandtätern und ihren Hervarien. Mit dem “Gegen”, kommt in vielen Fällen irgendwann die Vision eines “Für”, eines angestrebten Zustandes, auf. Die Menschen, die ich besuchte, formen meiner Meinung nach alle Teil einer progressiven Bewegung, die zwar jeweils in eigenen Schlachten kämpft, sich in der Gesamtheit jedoch den Aufgaben annimmt, die die Staaten und internationale Organisationen nicht zu lösen vermögen: Demokratisierung, Umweltschutz, Gesundheit, Aufhalten des Klimawandels, Bekämpfung von Armut und kulturelle Diversifizierung. Und da vorbildliche Dinge für die ganze Weltgemeinschaft geleistet werden, denke ich, es lohnt sich, die Grundideen dieser Bewegung zu verbreiten.

-Das klingt vielversprechend. Wie ist denn jetzt der Plan?

Wenn alles glatt geht, geht es im Oktober los mit der Materialsichtung und der Postproduktion. Ich freue mich, dass ich dabei mit technischer Beratung durch das Berliner Filmerkollektiv Kameradist*innen rechnen kann. Bisher veranschlage ich ein halbes Jahr Arbeitszeit. Es ist jedoch gut möglich, dass das bei den Materialmassen nicht ausreicht und ich eine weitere Arbeitsperiode dranhängen muss. Da ich bisher keine Förderungen erhalte, könnte das bedeuten, dass die angepeilte Veröffentlichung des Streifens sich noch ein oder zwei Jahre hinziehen können. Ich hoffe aber ich kann den Datenberg bezwingen. Denn auch den ganzen Protagonist*innen und Projekten wäre ich das schuldig!

-Ich bin gespannt. Viel Erfolg mit der weiteren Arbeit! Achso….wie erfährt man von Neuigkeiten zum Projekt?

Einfach unten am Seitenende die Benachrichtgung abonnieren oder das Abo beibehalten. Alle Infos gibt’s wie gehabt hier auf dem Blog.

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Ya esta. 199 días entre llegada y despedida. De ello aprox. 190 días sin lluvia. Más que 14000 Kilometros terrenales. 25 iniciativas acompañadas con la camara. Más que 35 entrevistas grabadas. 856 Gigabyte Material de video. Hay que mencionar también los números incontables de personas, lugares y caminos no documentados y diálogos en auscencia de grabador de voz. Además registro 11cm creimiento de cabello y una degradación importante de mis botas de caminar. Qué resultados habra y como sigue el proyecto? Para obtener respuestas me hice una entrevista conmigo.

-Hola Malte. Bienvenido de vuelta a Alemania.

Buenas. Gracias. Anticipé tiempo típico con lluvia y frío, pero acepto mi destino soleado.

-¿Cómo te fue?

Rojo, verde, oscuro, claro.

-En tu “Camino por la Pacha” tu enfoque temático estuvo en el discurso de sustentabilidad en America Latina. Entonces, ¿Latinoamerica estára más sustentable que nosotros en Alemania?

Creo que por el simple hecho de que gran parte de la gente en los Andes y la Amazonía no hace viajes como yo y la mayoría de los Alemanes, están más avanzados en el aspecto de justicia ecologica, global, y generacional. Con certeza, mi viaje fue un desastre ambiental. Los 14.000 kilometros en Colectivo con los respectivos 280 kg de emisiones de dioxido de carbóno pesan livianitos en comparación con los 21.000 kilometros de vuelo responsables de 4,1 toneladas. Además hay que tener en cuenta los daños ambientales y las expulsiones de gente de sus tierras causados por la industria petrolera.

-¿No pensás que la gente, que encontraste, vive así porque la situación financiera no les permite vivir otro estilo de vida?

Seguramente esa es la realidad en varios casos. Pero más que eso el tema es que la gran mayoría percibe este tipo de vida andino o amazonico menos destructivo como algo atrazado. Desafortunadamente incluso la gente misma, que vive así. Los medios difunden con imágenes bellos las promesas del crecimiento economico y las ventajas de una vida cómoda según el modelo europeo. Y lamentablemente hoy en día casi todxs tienen tele. El margen cultural y espiritual, que permitía al estilo de vida local su integridad moral, su identidad y el derecho de existencia, se borra poco a poco. Pero sin él, una vida relacionada con la naturaleza, autogestionado, humilde estará considerado pobre.

-¿De qué especie de margen estas hablando?

La globalisación puede ser considerado una aplastación de todas las pecepciones del mundo por la percepción desde el punto de vista europeo o mejor dicho capitalista. Cada entendimiento del mundo lleva su propio sistema de valores. Pobreza y riqueza se define segun el sistema de valores. En la filosofia andina el ser humano forma parte de un enrejado de lugar y tiempo. El mundo está lleno de cuentos, cada ser y cada objeto tiene alma. La tierra, la “Pacha Mama”, y el sol (“Tata Inti”) son los fuentes de vida. El respeto ante todo lo existente es lo máximo. Propiedad no existe o no tiene valor. Gente de aquellas culturas sin dinero entonces solo desde el punto de vista capitalista es pobre.

Por suerte hay muchas personas conciente de ello y que, solx o en comunidad, se opone contra este destino aplastante con empoderamiento, decolonisación, vuelta a sus propios “raices”, o reinterpretación de las culturas de su continente.

-Esta gente tuvo el papél central de tu viaje. ¿Qué importancia ves en su acción?Diese Menschen waren ja das zentrale Anliegen deiner Reise. Welche Bedeutung siehst du in ihrem Agieren?

La situación especial del continente es que verdaderamente solo unos élites pequeños benefician del sistema explotante. El grueso de la gente tiene que aguantar el avance permanente de la privatizacion de los bienes comunes, la intoxicación del ambiente y el desplazamiento cruel. La pura existencia de personas está amenazada. En este caso, ironicamente, uno tiene que darle gracias a Monsanto, Shell y demás por despertar con su mal comportamiento una disponibilidad a una resistencia radical dentro de la gente. Una diferenciación clara contra los delincuentes y sus crímenes. El “contra” en muchos casos desemboca con el tiempo en una visión de un “pro”, un estado social deseable. Lxs protagonistas que visité, forman todxs parte de un movimiento de progreso humano, que se divide obviamente en sus propias batallas, pero en su conjunto brinda soluciones para tareas que estados y organisaciones internacionales no logran atacar: Democratisación, protección de medio ambiente, salud, parar el cambio climático, reduccion de pobreza, diversificacion cultural. Como ellxs llevan a cabo algo que puede enseñar lecciones a la comunidad global, estoy convencido de que vale la pena difundir su movimiento.

-Suena prometedor. ¿Cuales son tus planes siguientes?

Si no hay complicaciones empezaré con la postprocucción en octubre. Estoy feliz de contar con el asesoramiento del colectivo documentarista de Berlín Kameradist*innen. Por ahora anticipo medio año de trabajo de edición. Es muy probable igual que voy a necesitar otro periodo de trabajo por el volumen de datos. Como no tengo financiación hasta el momento, esto puede significar, que una publicación planeada del resultado se demorará otro año o dos. Espero poder manejar el montón de datos. También les debo eso a lxs protagonistas.

-Me dejaste intrigado. Éxito con el trabajo siguiente. Ah…¿cómo se entera de novedades acerca del proyecto?

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Geheimagenten gegen Gemeinschaft | Agentes secretos contra comunidad

Status: Hola desde Atacames, Ecuador…

Blicke gen Bildschirm | Miradas hacia pantalla

Blicke gen Bildschirm | Miradas hacia pantalla

Schüsse, Explosionen, kreischende Frauen. Fenster springen in Scherben. Doch Jason lässt das absolut kalt. Schnell greift er nach der Tauchermaske und schwimmt durch einen unterirdischen Kanal in seine andere Villa, wo er von der heißen Braut, die er gerade gerettet hat, glatt flachgelegt wird.

Ich sitze mal wieder im Bus. In wie vielen Bussen ich auf dieser Reise wohl gesessen habe? Ich weiß es nicht. Dafür weiß ich, dass ich während der Fahrten „Die Legende des Zorro“ mindestens vier mal gesehen habe. Ich konnte mich dem genauso wenig entziehen, wie dem „Kaufhauscop“, dem „Museumswärter“ und dem „Transporter“. Nichts gegen diese Filme, doch in diesem Fall möchte ich eine geradezu unsichtbare Problematik sichtbar machen, die wohl seltenst als solche gesehen wird. Während also auf dem Bildschirm Jason mit seinem Supermodell das luxuriöse Seidenbett in Wallung bringt, schaue ich mich im Bus um, der sich zwischen handbeackerten Feldern durch atemberaubenden Schluchten hindurchwindet. Etwa dreiviertel des nahezu komplett vollen Busses verfolgen gebannt das Geschehen auf der Flimmerscheibe. Fast alle Gesichter zeigen Abstammung indigener Volksvertreter*innen. Ein erheblicher Anteil davon trägt traditionelle Kleidung, was darauf hindeutet, dass sie vom Land kommen. Frauen mit weitem Rock, umgelegten bunten Tüchern und Hut, Männer mit Poncho und/oder andiner Wollmütze. Ich sehe außer mir noch zwei weitere „Gringos“ (weiße Menschen, also quasi „Erstweltler*innen“ in den Augen der Mehrheitsbevölkerung Perus). Den restlichen Anteil machen Kinder aller Altersklassen und junge Erwachsene aus, die in Hemd und Lackschuhen oder aber Kapuzenpulli und bunten Sportschuhen einen schon gewohnten Kontrast zu den Trachten darstellen. Ich wende mich wieder Richtung Fahrtrichtung bzw. Fernsehapparat und da mein iPod leider keine Batterie mehr hat, beuge ich mich der Zwangsunterhaltung. An lesen, schlafen, nachdenken oder stures ignorieren ist bei den flackernden Bildern und der Lautstärke nicht zu denken. Außerdem ist Hollywood zu gut darin, mich die eigene Realität für ein paar Stunden gegen die der Protagonist*innen einzutauschen zu lassen.   °   Als der Abspann läuft, kehre ich zurück in meine Haut. Ich frage mich, wie meine Mitreisenden den Film wahrgenommen haben.

Wie sehr konnten sie in diese andere Realität eintauchen, wo ihr Leben doch so viel ferner von der abgebildeten Wirklichkeit ist, als das meine? Was löst dieses Eintauchen in ihnen aus? Und was macht das ganze mit ihnen und mir? Werden sie beim Abendessen, das wahrscheinlich aus auf dem Feuer gekochten Kartoffeln und Bohnen oder aus frittiertem Hühnchen einer ranzigen Hühnchenbude bestehen wird, an das luxuriöse Mahl im 5-Sterne-Restaurant denken, das sich Nicholas Cage nebenbei im vorigen Streifen gönnte? Wird ein Kind zelebrieren können, dass die Maissaat mit Hand- und Ochsenarbeit in die Erde gebracht wurde, nachdem es Jason Statham beobachtete, wie er innerhalb eines Filmes einfach so vom Audi, über einen Mercedes bis zum Ferrari wechselt und sie alle mit Höchstgeschwindigkeit durch die abenteuerlichsten Megacities steuert? Welcher Jugendliche wird den Gemeinschaftsgeist seiner Community weitertragen, nachdem er virtuell erlebt, dass die kältesten Killer die Topmodels, dicken Autos und Luxusyachten bekommen? Wird ein Mensch, der diesen Kontrast erlebt, glücklich sein können? Glücklich sein, in Harmonie mit der Mitwelt zu leben und dankbar sein für jeden Sonnenaufgang, dafür dass die Erde ihn mit gesunder Nahrung und die Gemeinschaft ihn mit Unterstützung versorgt?   °   Stopp. Plötzlich scheint kein Unterschied mehr zwischen meiner europäischen Realität und der hiesigen zu bestehen, was diese Themen angeht. In Europa sind eben Egoismus, fehlende Dankbarkeit, fehlende Empathie und Verschwendungslust schon etabliert. „Coolness“ ist Trumpf. Nur dass diese Wertedegradation in einem langen Prozess stattfand. Hollywood hält sie aufrecht. Hier dagegen spielt sie sich innerhalb von zwei Generationen ab. Hollywood macht‘s möglich. Und die Busunternehmen, „die sich nicht darum scheren, was sie da tun“. Celia, meine Sitznachbarin, bestätigt mich in meiner Entrüstung. Sie nimmt diese 24-stündige Fahrt zwischen Lima und Cusco jede Woche auf sich. Immer Hollywood, immer Gewalt, Seximus gegenüber Frauen, Zigarretten am laufenden Band, Geld und Luxus. Und immer gut aussehende „Gringos“ in den Hauptrollen. Uns fallen viele problematische Themen ein. Nicht nur Celia und ich werden durchgehend „unterhalten“. In ganz Peru und Bolivien reisen die Campesinos und Campesinas mindestens wöchentlich in die Städte um ihre Ernte zu verkaufen. So switchen sie unterwegs zwischen Stadt und Land zwangsläufig vom Acker ins Sternehotel, von der Genügsamkeit in den Ferrari, vom Gemeinschaftsgeist in eine Schießerei zwischen Verrätern. Und das ohne Entscheidungsfreiheit. Ich bedauere, dass die Busunternehmer*innen nicht begreifen, was für eine Verantwortung sie da tragen und wie sie mit Glocks und Geheimagenten den Gemeinschaftsgeist vernichten.

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Tiros, explosiones, gritos de mujeres. Se rompen vidrios. Pero a Jason no le hace nada. Rapidamente agarra la mascara de buceo y nada a través de un canál subterraneo a su otra mansion, dónde le chapa la chica que recién rescató y se acuesta con él.

Una vez más estoy viajando en colectivo. En cuántos colectivos habré sentado en este viaje? No lo sé. Lo que sí se, es que mientras estos viajes miré „La leyenda del Zorro“ por lo menos cuatro veces. Como también en caso del „Heroe de Centro Comercial“, de la „Noche en el Museo“ o del „Transportador“ fue imposible evitarlo. Nada contra estas peliculas, pero en este caso quiero llevar a la luz una problematica que pocas veces esta registrada y considerada como tal.   °   Mientras que en la pantalla Jason y el supermodelo hacen mover la cama lujosa de seda, echo una mirada alrededor mio. El micro que quedó casi completo está traviesando terrenos trabajados a mano dentro de quebradas asombrosas. Tres tercios de la gente que me acompaña en el vehículo está fijada en la acción en la pantalla. Casi todas las caras cuentan con rasgos originarios. Una parte considerable de ellxs lleva ropa tradicional, que me indica que vienen del campo. Mujeres con falda, telas coloridas en los hombros y gorro, hombres con poncho y/o chulo andino. Aparte de mi mismo identifico también a dos „Gringos“ (personas blancas, „primermundistas“ desde el punto de vista de la población mayoritana de Perú) más. El resto se constituye de niños de todas las edades y mayores jóvenes que con su moda de camisa y zapatos o con suéter con capucha y zapatillas deportivas de colores crean un contraste casi ya habitual a los trajes. Vuelvo a dirigir mi mirada hacia adelante, dónde lamentablemente también se encuentra el televisor. Como se agotó la batería de mi iPod me rindo ante la diversión forzada. Con tanto parpadeo de las imágenes y un ruido no menos llamativo no es posible leer, dormir, meditar, ni ignorar la pantalla rígidamente. Más alla Hollywood tiene una verdadera maestria en hacerme dejar remplazar mi propia realidad por unas horas con aquella de lxs protagonistas.   °   Cuando aparecen los creditos vuelto a mi cuerpo. Me empiezo a preguntar como habrán percibido la pelicula mis compañerxs pasajerxs.

¿Cuanto pudieron entrar y perderse en la realidad virtual, ya que es todavia mucho más distinta a sus vidas que a la mia? ¿Cómo les afecta personalmente? ¿Y cómo nos cambia a ellos y a mi esta dualidad? En la cena, que seguramente consitará de papas y habas cocidas en el fuego o de pollo frito de una pollería provisoria, ¿van a pensar en el menu lujoso del restaurant cinco-estrellas que tomó Nicholas Cage de paso en la peli anterior? Una niña de acá ¿va a poder celebrar y honrar que se logro sembrar la semilla de maíz con esfuerzo de mano y toro, después de haber observado a Jason Statham a lo largo de una pelicula cambiando de un Audi a un Mercedes hasta un Ferrari y conducirlos a velocidad máxima por ciudades aventurosas? ¿Cual jóven mantendrá un espíritu de solidaridad comunitaria habiendo experimentado los asesinos más sangrefríos ganando los supermodelos, Autos chetos y yates lujosas? Un ser humano experimentando este contraste ¿tendrá posibilidad de vivir una vida digna y feliz? Feliz de vivir en armonía con su entorno y agradecido de tener el sol saliendo, la tierra proveyendole alimento sano y la comunidad dandole apoyo? ¡Pará!    °   De repente, frente a esas tematicas, desapareció cualquier diferencia entre mi realidad europea y la local. En Europa egoismo, agradecimiento ausente, empatía ausente y fetichismo de despilfarro ya están establecidos. Sangre fría está mejor que emocionalidad. Solo que la degradación de valores humanos fue un proceso largo. Hollywood lo mantiene de pie. En estas tierras en cambio se mete en dos generaciones. Hollywood facilita. Y las empresas de transporte que „no reflexionan lo que fabrican ahí“. Celia, mi vecina de asiento, comparte mi indignación. Experimenta esta travesía de 24 horas entre Cusco y Lima cada semana. Siempre Hollywood, siempre violencia, sexismo contra mujeres, cigarrillos en cadena, dinero y lujo. Y siempre „Gringos“ bonitos como protagonistas. Juntamos muchas tematicas problematicas. No solamente Celia y yo estamos „entretenidos“ constantemente… En todo Peru y toda Bolivia lxs campesinxs viajan semanalmente a las ciudades para vender sus cosechas. Así remplazan temporalmente de manera forzada el terreno con el hotel de estrellas, la suficiencia con el Ferrari y el espíritu comunitario con el tiroteo entre traidores. Y eso sin potencia de eligir. Lamento que lxs empresarixs de transportes no registran su responsabilidad y como con Glocks y agentes secretos destruyen el espiritu solidario comunitario.

Von der Modernisierung

Pedro en la parcela

Pedro en una parte no cultivada de la parcela

Stolz berichtet mir Don Ramiro, Präsident einer Bananenkooperative, die viele einzelne Zusammenschlüsse von Bananenproduzent*innen vereint, dass sie zu 100% ökologisch produzierten, also keine Pestizide oder chemischen Dünger verwenden und damit nicht die Umweltzerstörung vorantreiben würden, die anderswo praktiziert würde. Erfreut besichtige ich darauf in den nächsten Tagen mehrere Parzellen der Dörfer rund um den Sitz der Kooperative.    °    Bio ist nämlich etwas, das in Bolivien in den Kinderschuhen steckt. Es ist gut möglich, dass man auf dem Straßenmarkt (die Haupteinkaufsgelegenheit) regelmäßig ökologisch produziertes Gemüse in der Hand hält, denn der Großteil der Bevölkerung lebt in kleinbäuerlichen Strukturen, die eine traditionelle Anbauweise erhalten. Allerdings fehlt eine Wertschätzung dieser so produzierten Lebensmittel – oder besser: Es fehlt ein Bewusstsein über die Schädlichkeit der anders, also agrarindustriell oder unter Pestizideinsatz generierten Produkte. Nicht zu vergessen, dass die persönlichen Ressourcen in der Regel knapp sind und höhere Preise unter solchen Umständen keine Chance hätten.    °   Ich begleite also die technischen Assistenten, die die Bäuer*innen dabei unterstützen die optimale Ware heranreifen zu lassen, bei ihren Konsolidierungs-Besuchen. Auf dem Motorrad kommen Pedro und ich nach einer Stunde fahrt an einem Tag in einem Dorf an an. Die Gemeinde befindet sich im Territorium einer hier nicht benannten indigenen Volksgruppe. Auf der einen Seite die mit Regenwald bedeckten Berge, auf der anderen der große Fluss Beni. Mitten durch das Dorf sprudelt ein kristallklarer Bach, wohin man blickt paaren sich reich tragende Obstbäume mit Bananenstauden und bunten Blumen. Verschiedene Vögel und unzählige Schmetterlingsarten schwirren umher. Kinderlachen dringt von einem beschatteten Bereich des Flusses, wohlgenährte Hühner kreuzen die ungepflasterte Straße. Die kunstlosen Häuser aus Industriebackstein und Wellblech, die hier die typischen palmwedelgedeckten Bambushäuser abgelöst haben, sind daneben verkraftbar. „Ein Paradies“, sagt Pedro, der selbst in einer indigenen Gemeinschaft des bolivianischen Regenwaldes geboren wurde.   °   Ein Stück hinter dem Dorf besuchen wir Don Juan und Doña Marta, die eine Parzelle bewirtschaften, die schon seit vielen Generationen von Juans Familie genutzt wird. Sie sind nicht die Besitzer, denn das Land im Territorium ist Gemeingut und unverkäuflich. Stattdessen haben sie ein informelles Nutzungsrecht. Ihr Volk ernährt sich traditionell durch eine Kombination von Fischfang, Jagd und Ackerbau mit Maniok, Mais und Kakao. Ich bin begeistert von den Plantagen die wir nun betreten, denn es wird nicht nur pestizidlos sondern auch in Mischkultur mit eingesträuten heimischen Baum- und Pflanzenarten und kleinflächig sowie im Mosaik mit unbeackertem Urwald bestellt. Da es sich, abgesehen von der Ananas, um Bäume und baumhohe Stauden handelt, fügt sich der Waldgarten gut in die naturnahe Vegetation ein und erhält viele Funktionen und Spezifika dieser. Man merkt dass es sich hier um den Lebensraum von Menschen handelt und nicht um eine rein als monetären Wert betrachtete Plantage. Dass die Produzent*innen sich als Teil des Ökosystems sehen und dessen Regeln respektieren. „Damit wir unseren Kindern weiterhin fruchtbares Land übergeben können“.    °   Pedro ist fast zufrieden mit dem was er sieht. Er erwähnt allerdings, dass die Kooperative sich entschieden habe, den internationalen Markt zu beliefern, da der bisherige, die Schülerversorgung in Schule und Kindergärten, gesättigt sei. Neben einigen infrastrukturellen Erfordernissen, die umgesetzt werden müssten, sei es daher notwendig dass Juan und Marta Buch führten. Ob sie denn aufschrieben, wie viel sie verkauften? Die zwei müssen verneinen. Ob sie festhielten, wie viele Arbeitsstunden am Tag sie leisteten? Wieder müssen die zwei verneinen. Es wäre doch in ihrem eigenen Interesse, zu schauen, ob ihre Arbeit rentabel sei, versucht Pedro ihr Eigeninteresse zu wecken und gibt ihnen den Tipp, sich ein Schreibheft zu besorgen und alles in Spalten zu notieren, was auf ihrer Parzelle geschieht. Die zwei Landwirt*innen stimmen ihm zu.    °   Ich komme ins grübeln. Ist die Kooperative tatsächlich eine gute Sache für diese Menschen? Na klar, sie ermöglicht ihnen erst den Absatz ihrer Bananen und damit ein monetäres Einkommen – während die Region gleichzeitig ackergiftfrei gehalten wird. Mit dem Gewinn können sie die Schule und vielleicht sogar Universität für ihre Kinder finanzieren. Denn das ist schließlich wichtig, oder?    °   Unter dem Sonnendach aus Palmblättern neben dem Hühnerstall am Eingang der Parzelle sitzen die vier Kids, ca. zwischen 8 und 17. Einer der Jungs hängt hinter seinem Smartphone und spielt Angry Birds. Die anderen beugen oder stellen sich hinter ihn und verfolgen gespannt das Geschehen auf dem kleinen Bildschirm, von dem zunächst Vogelgezwitscher und dann regelmäßig Knalls und Geschrei zu uns herdringen, wenn wieder eine von dem Jungen hinter der Mattscheibe abgefeuerte Vogelbombe eingeschlagen ist. Was wird aus den Kindern, wenn sie in der staatlichen Schule Spanisch, Englisch und Mathe gelernt haben, mit ihren Klassenkameraden um den Highscore bei den „Verärgerten Vögeln“ wettgestritten und erst, wenn vielleicht doch eine*r von ihnen auf der Uni war? Werden sie noch ihre Volksgruppe repräsentieren oder doch Teil der bolivianischen Sektion der großen Weltgemeinschaft des Konsumismus sein?    °   Was wird aus Juan und Marta, wenn sie ihre Buchrechnung ansehen und feststellen, dass es rentabler wäre die wilden Bäume und vereinzelten Maniokpflanzen für den Eigenbedarf ebenfalls durch Bananenstauden zu ersetzen und außerdem den „leeren“ Bereich, wie Juan die sich überlassenen Grundstücksteile bezeichnet, in weitere Anbaufläche umzuwandeln. Wenn sie als Vertrags-Landwirt*innen auf die Preise des Weltmarktes lugen müssen und mit geschultem Blick für das Finanzielle einen Verlust wahrnehmen, sobald der Preis statt wie im Vorjahr zu steigen plötzlich gesunken ist? Oder wenn Juan feststellt, dass er als LKW-Fahrer mehr verdienen würde, als seine Parzelle zu bestellen? Wäre sein Leben als Brummi-Fahrer dann ein ehrenhafteres, als wenn er sich und die verbleibende Familie mit gesunden Lebensmitteln und die Gemeinschaft durch einen Beitrag zur Abundanz und einer Identitätsstiftenden Tätigkeit stärken würde?    °   Im Prinzip hat dieser Prozess der Übertragung westlicher Kultur schon vor ein paar Jahrzehnten begonnen, als die Straße zum Dorf gebaut wurde. Erst in den 50ern fand eine massive Kolonisierung der Gegend durch staatlich gesandte Siedler statt. Danach dauerte es noch ein paar Jahrzehnte bis auch das von uns besuchte Dorf, das bis dahin nur per Fluss zugänglich war, an den Nationalstaat angeschlossen wurde. Heute zeugen die neue Bauweise, die Kirche im Zentrum der Siedlung und der Plastikmüll von einer Welt, die kaum etwas mit der Welt zu tun hat, die noch seine Eltern kennenlernten. Außerdem, dass heute der gefangene Fisch nicht mehr bedingungslos mit der Nachbarin oder dem Bruder geteilt, sondern nur gegen Bares verkauft wird.

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Con orgullo me cuenta Don Ramiro, presidente de una cooperativa de bananeros, que conjunta varias asociaciones de productorxs, que producen 100% orgánicamente, quiere decir sin el uso de agroquímicos y que de esa manera no se hacen complices de una destrucción del medio ambiente, cotidiana en otras partes. Encantado en los próximos días me pongo a visitar varias parcelas de los pueblos alrededor de la sede de la cooperativa.    °   Lo „organico“, pues, es algo poco desarrollado en Bolivia. Es muy probable, recibir verduras orgánicas regularmente en el mercado de la calle (la opción principal de hacer compras), porque la mayoría de la población vive en estructuras campesinas que conservan una técnica de cultivo tradicional. No obstante, falta una valorización de los alimentos porducidos de esta forma – o mejor: Falta una consciencia sobre las problemas que conllevan aquellos productos generados de otra forma, o sea de forma agroindustrial o con aplicación de agrotóxicos. No hay que dejar de lado igual, que los recursos personales géneralmente son escasos y por eso precios más altos no tendrían ningun chance de acceptancia.    °   Estoy entonces acompañando a los técnicos de la cooperativa en sus visitas regulares en las parcelas. Ellos asistan a lxs campesinxs en el mejoramiento de calidad y rendimiento de sus productos. Un día, llegamos Pedro y yo trás una hora de viaje en moto al pueblo de destino. La comunidad está ubicada en el territorio de un pueblo originario acá no nombrado. Por un lado las montañas cubiertas con selva, por el otro lado el gran río Beni. Por el corazón del pueblo pasa un arroyo cristalino, a donde mires se encuentran frutales ricos, bananos y flores de todos los colores. Diferentes pájaros y incontables especies de mariposas vuelan entre ellos. Risas de niños suenan desde una parte sombreado del arroyo, y gallinas gordas cruzan la única calle. En ese entorno se puede bancar las casas poco artesanas de ladrillo industrial y calamina, que acá remplazaron a las típicas rochas hecho de caña y hojas de palmera.  “Un paraíso”, postula Pedro, que también se crió en una comunidad originaria de la selva boliviana.  °   Un poco más alla del asentamiento visitamos a Don Juan y Doña Marta que trabajan una parcela que hace muchas generaciones ya ha sido usado por la familia de Juan. Como todo el terreno dentro del territorio es un bien común de la comunidad y no se puede vender, ellos no son lxs dueñxs, pero cuentan con el derecho de uso exclusivo. Su pueblo, tradicionalmente, se alimenta por una combinación de pesca, caza y el cultivo de mandioca, maíz, cacao y otras plantas. Estoy entusiasmado por las plantaciones a cuales que ahora entramos, porque no solo se evita acá el uso de agroquímicos, más allá se cultiva en cultivos variados en combinacion tambien con arboles nativos y subparcelas reservadas para la selva natural. Como, con la excepción del ananá, se trata de árboles y bananos de estatura parecida, la huerta forestal se integra bien en la selva natural y mantiene muchas de sus funciones y cualidades. Se nota que esto es un habitat de unos seres humanos y no una plantación de puro valor monetario, que lxs productorxs se comprenden como parte del ecosistema y respetan sus reglas. „Para que puedamos dejar terreno fertil a nuestros hijos“.    °  Pedro está casi contento con lo que observa, menciona igual que la cooperativa ha tomado la decisión, exportar al mercado internacional. El comprador actual, la institución para alimentación escolar, se ha saturado. Aparte de unos requisitos infraestructurales que habra que cumplir en las parcelas, además sería imprescindible hacer unas calculaciones y seguimientos básicos ¿Si anotasen, cuantas unidades venden? Lxs dos responden que no ¿Si apuntasen las horas de trabajo invertidos? También responden que no. Debería ser también su propio interés, fijarse si está rentable su trabajo, no es cierto, les trata de explicar la intención Pedro y siguiente les conseja comprarse un cuaderno para tomar apuntes acerca de toda la actividad económica en su parcela. Lxs campesinxs le comunican que tiene razón.   °   Ahí empiezo a cuestionar lo que veo. ¿Realmente es una bendición para esa gente? Obvio, les brinda la posibilidad de un ingreso monetario mejor, sin que entren agrotóxicos a la región. Con el ingreso pueden financiar la escuela o tal vez hasta la universidad para sus hijxs. Y eso es importante ¿o no?    °   Debajo del sombradero, hecho de hojas de palmeras, al lado del gallinero se encuentran lxs cuatro hijxs de la pareja. Tienen aproximadamente entre 8 y 17 años. Uno de los jóvenes está atrapado por su smart phone en él que juega al Angry Birds. Lxs otrxs se paran detrás de él, siguiendo concentradxs los movimientos en la pantalla, de cual que escuchamos primero el canto de unos pájaritos y al instante unas detonaciones y gritos cuando otra vez estalló una de las pajaro-bombas, lanzado por el jugador jóven, en su destino. ¿Que será de lxs hijxs, después de haber aprendido castellano, inglés y matemáticas en la escuela estatal, después de haber competido por el „highscore“ en los „pájaros enojados“ con sus compañerxs de clase, después de haber estudiado en la universidad? ¿Seguirán representantes de su pueblo o no se volverarían parte de la sección boliviana de la gran comunidad mundial del consumismo?    °   ¿Qué será de Juan y Marta, cuando ven sus cálculos y concluyen que sería más rentable remplazar los árboles silvestres por bananos y además convertir los sectores „vacíos“, como Juan se refiere a las secciones de selva silvestre sin cultivo, en areas adicionales de cultivo; cuando ellxs, como agricultores de contrato, tienen que observar los precios internacionales y con la mirada educada en lo financiero sienten una pérdida, en el instante que el precio bajó en lugar de subir como lo hacia antes; o si Juan percibe que trabajando de camionero ganaría más dinero que con el cultivo de su parcela? ¿Sería más digna su vida de conductor de vehículos pesados que aquella de alimentar a familia y comunidad con alimentos sanos y de apoyar la comunidad con un aporte a abundancia y identidad ancestral?    °   Tomando cuentas, el proceso de incorporación de cultura occidental ya empezó hace un par de decadas atrás con la construcción de la ruta. Recién en los años 50 tuvo lugar una colonización masiva de la región a través de pobladores mandados por el estado. Después pasaron varios años hasta que también el pueblo, que hoy visitamos y que hasta aquellos tiempos era exclusivamente transitable por el río, fue conectado al estado nacional. Hoy día la nueva manera de construcción, la iglesia en el centro de la población y los desechos plasticos son los testimonios de un mundo que casi no tiene nada que ver con el mundo que conocieron los padres de Juan. También el hecho de que hoy el pescado fresco no se comparte más con la vecina o el hermano sin esperar una reciprocidad, sino se vende por efectivo.

Nationalismus | Nacionalismo

ErdkinderEin gestriger Besuch in einem kulturellen Zentrum einer Mapuche*-Gemeinde in Quilpué regte einen interessanten Gedanken über Nationalismus in mir an…

Zunächst einmal: Warum identifiziere ich mich mit einer Nation, definiert durch Grenzen und einem Gesetzessystem (oder in manchen Fällen sogar die Hautfarbe!)? Warum ist es bedeutend, wo ich geboren bin? Im alltäglichen Diskurs (besonders auf Reisen) ist es immer Thema und beläd einen sofort mit Zuschreibungen. In Lateinamerika gibt es starke Vorurteile und Besser-Schlechter-Betrachtungen zwischen den Nationen des Kontinents, die häufig auf Grenzstreits beruhen (und damit ja theoretisch gar nicht direkt das Leben der meisten Individuen beeinträchtigen!). Die Zugehörigkeit zu einer fiktiven Einheit, geboren aus der Feder weniger einflussreicher Menschen, zieht Grenzen zwischen den Individuen, die an sich gar keinen direkten Konflikt miteinander haben. Das ist leider eine traurige Sache.   °   Doch statt zu bedauern, dass die Dinge sind, wie sie sind, geht es mir auf meiner Reise eher darum zu erfahren, wie Menschen die Situationen nutzen, um aus ihnen die Kraft der Rebellion zu gewinnen und auf dieser Welle eine Konterrealität zu erschaffen.   °   Wir können also aus dieser traurigen Realität des Nationalismus den Schluss ziehen, dass Menschen in der Lage sind, sich mit etwas übergeordnetem zu identifizieren, das ihre Nachbar*innen wiederum ganz anders deuten, mit deren Gestaltung sie unzufrieden sind. Ob konservativ oder links, jung oder alt, arm oder reich: Ein Großteil der Erdbevölkerung scheint sich unter den Farben von Flaggen zu vereinen, obwohl sie einen Teil der eignen Nationalität gar nicht ausstehen können oder weder mit Politik noch Gesetzgebung einverstanden sind. Das ist ein interessantes Phänomen und gibt auf eine Art auch Hoffnung: Man stelle sich vor, man könne die Nation durch die Zugehörigkeit zur Erdgemeinschaft, nationale Grenzen durch flexible Territorien von verschiedensten Gemeinschaften und Gemeinden und das gemeinsame Ziel der Steigerung des Bruttoinlandsproduktes durch ein gemeinsames Streben nach Frieden und Lebensfülle ersetzen.   °   Was für eine schöne Vision. Und noch schöner, Menschen zu treffen, die bereits dieses Bewusstsein haben und es versuchen zu multiplizieren.

*Die Mapuche sind ein indigenes Volk des südlichen Südamerikas, das sich bis heute weigert als Teil der chilenischen  bzw. argentinischen Nation gesehen zu werden. Statt einen eigenen Staat fordern sie lediglich die Verwaltungshoheit über ihre traditionellen Territorien und Selbstbestimmung. Sie lehnen das Staatenkonzept ab.

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Una visita en un centro ceremonial de una comunidad Mapuche en Quilpué me brindó un pensamiento interesante sobre el Nacionalismo…

Primero: Porqué me identifico con una Nación, definido por fronteras y und sistema de leyes (o hasta un color de piel!) común? Por qué importa dónde nací? En el discurso cotidiano (sobre todo estando de viaje) siempre es un tema y carga a las personas respectivas instantaneamente con atribuciones. En América Latina hay prejuicios fuertes y un ordenamiento mejor-peor acerca de las naciones del continente, muchas veces raizando en peleas fronterizas (que significa que teoreticamente la vida de la mayoria de los individuos no esta afectado por la cuestión). La pertenencia a una unidad ficticia, creada por la pluma de unos pocos seres humanos poderosos entonces establece diferencias entre individuos que en sí no tienen conflictos entre ellxs. Esta es una cosa triste.   °   Pero en lugar de sufrir que las cosas son como son, el viaje mio se trata de descubrir como la gente aprovecha de este tipo de situaciones para cosechar la fuerza de la rebelión y de esta manera establecer una contra-realidad.   °   De la triste realidad del nacionalismo entonces podemos tomar la conclusión de que los seres humanos somos capaces de identificarnos con una idea superior, sobre la que podamos estar en total desacuerdo con lxs vecinxs o de cuyo diseño estemos poco felices. Conservativo o izquierda, jóven o vieja, pobre o rico,: El grosor de la población mundial parece juntarse debajo de los colores de banderas nacionales aunque no se lleven con parte de la gente de la propia nacionalidad o esten en desacuerdo acerca de la politica o los leyes. Esto es un fenomeno interesantisimo y de una forma da esperanza: Imaginémonos….. que la nación este remplacada por la comunidad mundial, las fronteras por territorios flexibles en acuerdo con las necesidades de las comunidades especificas respectivas y el fin del crecimiento del producto interno bruto por el objetivo común de pay y abundancia de vida.   °   Que linda visión. Y más lindo todavía, ver gente que ya tiene esta conciencia y la comparte.

*Lxs Mapuche son un pueblo originario, que hasta el día de hoy rechaza la pertenencia a la nación chilena o argentina. En lugar de buscar un estado propio reclaman la soberanía sobre sus territorios tradicionales y la autodeterminación. Estan en contra del concepto de estados nacionales.